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Der Pick fürs Wesentliche

Erschienen im "Coburger Tageblatt", Lokale Wirtschaft (01. Mai 2013)

Der Pick fürs Wesentliche

TREND Agiflex macht's vor: Das Auslagern des Logistikbereichs kann Firmen helfen.

COBURG - Der deutsche Anlagen- und Maschinenbau ist weltweit in Bewegung und wird von vielen gar als "Innovationsmotor" für neue Logistikkonzepte erachtet. Wie das konkret aussieht, davon konnten sich die Teilnehmer bei einer Veranstaltung der Firma Agiflex überzeugen, die in Kooperation mit der IHK zu Coburg anlässlich des bundesweiten Tags der Logistik organisiert wurde.


roland scherbRoland Scherb von der Firma Visual-Technologies stellte beim "Tag der Logistik" eine Innovation für die Kommissionierung vor: "Visual Guided Picking". Über eine spezielle Brille erhält das Lagerpersonal die Information, welche Teile in welchen Mengen zusammenzustellen sind. Fotos: Henning Rosenbusch
Kapp und Kupek als Basis

Agiflex ist eine gemeinsame Servicegesellschaft der Firma Kapp GmbH & Co. KG und des Beschaffungs- und Logistik-Dienstleisters Kupek. Im Jahr 2009 lagerte Kapp seine Logistikprozesse an Agiflex aus - vom Wareneingang über die Lagerung bis zum Versand, einschließlich der innerbetrieblichen Logistik. Click here to find out more! Die Ziele dieses Outsourcings waren klar formuliert: Das Maschinenbau-Unternehmen wollte Flächen für die Maschinenmontage gewinnen, seine Lagerstruktur zentralisieren, die Logistikprozesse ganzheitlich optimieren und nachhaltig sicherstellen. Heute gilt Agiflex als ein Best-Practice-Beispiel dafür, wie Logistiklösungen speziell für den Maschinenbau professionell umgesetzt werden können.

"Es wird hier unter anderem ein hoher Serviceteile-Lagerbestand vorgehalten, um bei Havariefällen immer lieferfähig zu sein", erläuterte Rolf Kupek den interessierten Gästen bei der Führung durch die Agiflex-Hallen. Große Stärken von Kapp gegenüber dem Wettbewerb seien aber auch die hohe Flexibilität und die kurzen Lieferfristen der Kapp-Maschinen. Eine der Aufgaben von Agiflex besteht darin, alle einzelnen Teile so zusammenzustellen und auszuliefern, wie sie der Maschinenbauer in seiner Montage benötigt. Eine komplexe Aufgabe, die in enger Abstimmung mit Kapp gelöst wird. Geplant waren ursprünglich 900 Picks (Entnahmevorgänge) pro Tag, tatsächlich sind es heute 2600.

interne ablaeufe agiflexRolf Kupek (Mitte) erläuterte die internen Abläufe bei Agiflex.Während die Automobilindustrie innerhalb der Logistik beziehungsweise des Supply-Chain-Managements eine Vorreiterrolle innehat, beschäftigt sich der Maschinenbau noch eher zögerlich mit diesem Thema, wie bei der Veranstaltung erläutert wurde. Das liege unter anderem auch daran, dass die Anfangsinvestitionen recht hoch und deshalb intern schwer zu vermitteln sind, erläuterte Viktor Schnell, bei Kapp verantwortlich für Produktionslogistik und Prozesse. Die ausgelagerte Logistiklösung bei Agiflex könne beispielgebend für Maschinenbauer, aber auch für andere Branchen sein. "Es war unser Ziel, anhand der Firma Agiflex aufzuzeigen, wie innerbetriebliche Logistikabläufe in einem Maschinenbauunternehmen optimiert und dadurch die Wertschöpfung des Unternehmens nachhaltig gesteigert werden kann", resümierte die stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführerin Patricia Leistner-Hofmann. vbg

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